25 Jahre plus 1 – ein Vierteljahrhundert erfolgreicher Entwicklung und Wachstum: Die SALO-Niederlassung München darf auf eine erfolgreiche Geschichte der beruflichen Rehabilitation von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Arbeit zurückschauen. Dieses besondere Jubiläum nahm das Münchner Team zum Anlass, gemeinsam mit Kostenträgern und Netzwerkpartnern im Rahmen eines Fachtags zum Thema Long Covid zu feiern. Gleichzeitig nutzte die Niederlassung die Gelegenheit, ihre erweiterten und neu gestalteten Räumlichkeiten in der Messerschmidtstraße vorzustellen.
Zahlreiche Gäste folgten der Einladung, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Rentenversicherung Süd, DRV Bund, der Agentur für Arbeit sowie viele langjährige Netzwerkpartner. Der Fachtag bot damit einen passenden Rahmen für den fachlichen Austausch, neue Impulse und die seit Jahren gewachsene Netzwerk-Pflege.
Ein besonderes Highlight des Fachtags war der Besuch von Rolf Salo, Gründer und Unternehmenseigentümer von SALO+PARTNER, der es sich nicht nehmen ließ, eigens nach München zu reisen und das 26-jährige Jubiläum persönlich mitzufeiern. Seine Anwesenheit war für das Münchner Team und die Gäste eine schöne Überraschung. Gemeinsam auf die erfolgreiche Entwicklung der Niederlassung zurückzublicken und diesen schönen Anlass miteinander zu feiern, machte den Tag zu einem besonderen Ereignis.
Gemeinsam Perspektiven schaffen
Begrüßt wurden die Gäste von Tabea Schnoor, der neuen Niederlassungsleiterin SALO München. Sie stellte sich persönlich vor und sprach insbesondere den Kostenträgern ihren herzlichen Dank für die langjährige Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen aus. In ihrer Begrüßung unterstrich sie zugleich, was die Arbeit von SALO auszeichnet: In einem sich stetig wandelnden Arbeitsmarkt gilt es, individuelle Möglichkeiten der Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erkennen und passende berufliche Nischen für die Teilnehmenden zu erschließen. Denn die Anforderungen und Unterstützungsbedarfe verändern sich – und mit ihnen das SALO-Angebot der verschiedenen Maßnahmen. „Ich sage unseren Teilnehmenden oft, dass kein Mensch alles ganz allein schafft. Auch wir bei SALO sind ein Familienunternehmen, in dem man sich gegenseitig unterstützt“, so Tabea Schnoor.
Seit dem letzten Fachtag 2024 hat sich die Angebotspalette in München weiterentwickelt. Menschen mit psychischen und körperlichen Einschränkungen, Menschen im Autismus-Spektrum sowie hörgeschädigte Teilnehmende finden jetzt individuelle Unterstützung auf ihrem Weg in den Beruf. Dass dabei auch vermeintlich schwer überwindbare Hürden bewältigt werden können, zeigt ein schönes Beispiel: Selbst die berufliche Vermittlung einer blinden Teilnehmerin in ein Unternehmen mit einem engagierten Arbeitgeber ist gelungen: „Im November geht‘ s los“, freute sich Tabea Schnoor.
Tabea Schnoor brachte die Haltung, die hinter dieser Arbeit steht, auf den Punkt: Jeder Mensch hat Anrecht auf einen Platz auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dafür braucht es individuelle Wege, engagierte Partner und ein starkes Netzwerk. Denn eines ist klar: Den Weg zurück ins Berufsleben muss niemand allein schaffen.
Fachliche Impulse zu Post-Covid und erworbenen Hirnschädigungen
Im Mittelpunkt des Vormittags stand ein Fachvortrag eines Teams der Neuropsychologischen Hochschulambulanz der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Expertinnen Dr. Sigrid Seiler, Dr. Johanna Funk, Adelphia Nierhoff-King und Madita Hörster beleuchteten die „Besonderheiten und Herausforderungen in der Therapie und beruflichen Eingliederung bei Menschen mit Post-COVID“. Der Vortrag vermittelte den Gästen wertvolle Einblicke in die komplexen Einschränkungen, die mit einer Post-Covid-Erkrankung einhergehen können, und zeigte auf, welche Bedeutung eine individuelle Begleitung für die berufliche Perspektive hat.
Nach dem fachlichen Auftakt bot ein abwechslungsreiches Mittagsbuffet mit warmen und kalten Speisen Gelegenheit für persönliche Gespräche, Begegnungen und den Austausch zwischen den beteiligten Institutionen.
Auch am Nachmittag setzte das Team der Neuropsychologischen Hochschulambulanz die fachlichen Impulse fort. Im zweiten Vortrag ging es um die kognitiven und psychischen Folgen erworbener Hirnschädigungen und deren Bedeutung für die Planung und Begleitung der beruflichen Wiedereingliederung. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die Herausforderungen, die sich nach einer Hirnschädigung im beruflichen Alltag ergeben können, und in die Anforderungen an eine passgenaue Rehabilitation.
Mit neuen Perspektiven in die Zukunft
Der Fachtag machte deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von fachlicher Expertise, individueller Förderung und verlässlicher Zusammenarbeit ist, um Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen.
Nach einem inhaltlich vielseitigen und anregenden Tag klang die Veranstaltung um 14.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen in angenehmer Atmosphäre aus.
26 Jahre Salo in München stehen für Erfahrung, Weiterentwicklung und das gemeinsame Ziel, Menschen auf ihrem Weg zurück ins Berufsleben zu begleiten. Mit einem erweiterten Angebot, neuen Räumlichkeiten und einem starken Netzwerk blickt die Niederlassung zuversichtlich auf die kommenden Jahre.
Alle Fotos: Frau Sautter