Volles Haus in Schwerin – rund 100 Besucher kamen zum inklusiven Themennachmittag mit vielfältigem Programm rund um Autismus
Volles Haus und großes Interesse bei SALO in Schwerin: Zum inklusiven Themennachmittag „Autistische perspektiven sichtbar machen“ mit einem vielfältigen Programm kamen rund 100 Interessierte ins Autismus-Beratungs-und Förderzentrum (ABFZ).
Als Auftakt führte das engagierte Mitarbeiter-Team die Gäste gleich in mehreren Gruppen durch die verschiedenen Arbeitsbereiche von Salo+Partner. „Wir haben viele Fragen beantwortet, und sind auf die Besonderheiten der Wahrnehmung von Menschen aus dem Autismus eingegangen“, erklärte Anika Tockner, die neue Leiterin des Autismus-Beratungs-und Förderzentrums.
Im Anschluss blieb ausreichend Zeit, um beim „Markt der Möglichkeiten“ einen der Infostände zu besuchen. So zeigte die „Selbsthilfegruppe Neurodivergenz“ auf, welchen Hürden Menschen mit einer Neurodivergenz im Alltag begegnen. „Wir nehmen unsere Umwelt und uns selbst einfach anders wahr“, sagte Fabian. „Und da ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass man nicht allein ist.“ Der Autismusverband Mecklenburg-Vorpommern und das ABFZ mit den beiden Sitzen Schwerin und Rostock informierte über die verschiedenen Angebote. Sehr beeindruckend war auch die Ausstellung der Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Autismus-Spektrum.
Am Nachmittag eröffnete Dipl.-Psychologin Sylva Schlenker, bundesweite Leitung der Autismus-Angebote bei Salo+Partner, den bunten Themennachmittag offiziell und gab nach der Vorstellung der Salo-Teams – „die Organisation war eine tolle Gesamtleistung aller Mitarbeitenden“ – das Wort an Referentin Maren Haas.
Sie arbeitet in der Öffentlichkeitsarbeit der Wolfsburger Autismusambulanz und hat als Erwachsene die Diagnosen ADHS und Autismus bekommen. In ihrem Vortrag „Derselbe Planet, aber eine andere Welt: Wahrnehmungsbesonderheiten bei Autismus“ gab sie den Zuhörerinnen und Zuhörern einen kleinen Eindruck vom Leben im Alltag mit diesen beiden Diagnosen mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Sinnesreizen, enormem Energieaufwand, Andersartigkeiten – „für mich stellt sich Zeit als Kreis dar“ – aber auch kreativen Stärken.
Nach einer Fragerunde an Maren Haas und einem letzten musikalischen Stück des E-Gitarren-Duos Finn Weilandt und Michael Tetzlaff ging der inklusive Themennachmittag zu Ende.
Herzlichen Dank für den schönen und informativen Tag an das Organisations-Team!














